Maria und das Einhorn ( ohne Horn )

Im vergangenen Sommer hab ich mich an einem schönen Tag mit Maria verabredet. Sie wollte gern Karthago kennenlernen und ich wollte gern ein paar Fotos von beiden machen. Das Wetter war uns sehr wohlgesonnen .

Zunächst mussten wir Karthago putzen, damit er sich sehen lassen konnte. Gegen Ihn wirkt Maria klein, obwohl er auch nur ein mittelgroßes Pferd ist. Nachvollziehbar, daß Maria ein bisschen vorsichtig die Bekanntschaft schließt.

Karthago ist auch anfänglich ein bisschen unsicher, weil jeder neue Mensch sich auch irgendwie anders verhält, als er es kennt.

Karthago ist schon immer ein sehr höflicher Zeitgenosse, er passt auf, daß er niemanden tritt, schubst, oder ihm  zu nahe tritt. Also deshalb und wegen der Leckerlies, dauert es nicht lange bis das Eis gebrochen ist. Die beiden sind ein fantastisches Paar.

Mir macht es Spaß sie zu fotografieren, ich finde es ist auch eine Supersommerstimmung, frei und leicht und hell, das mag ich.

Karthago genießt die Streicheleinheiten und das Halfter kann schon abgenommen werden. Er entschleßt sich da zu bleiben.

Ein bisschen Gras fressen und dann muss Karthago doch ganz kurz mal weg. Zuviel Beziehung.???

Aber als er wieder kommt, begrüßt er Maria, mit einem pferdischen spanischen Gruß. Super.

Ich mag gute Manieren sehr, auch beim Pferd. Maria ist fröhlich, Karthago zufrieden, wir haben viel gequatscht ( meisten ich ) , viel gelacht. Ich meine , es war ein schöner Nachmittag, auch wenn das Einhorn kein Horn hat.

 

neuer Blog

Hier ist Anne-B. Bernhard.

Dieser Blog ist neu, ich möchte den alten Blog  http://fotografie.annebe-b.de/  ausschließlich für Reisefotografie verwenden und diesen hier,  für alles, was ich sonst gern fotografiere oder tue, oder was ich darüber erzählen möchte…über das Leben.

Für mich ist das Fotografieren zu einem bedeutenden Teil meines Lebens geworden. Zum Einen weil dabei schöne Bilder entstehen und ich meine Kreativität ausleben kann, zum Anderen aber, weil ich in Beziehung trete, zu Menschen, Tieren, zu allem was mich umgibt. Und immer auch zu mir selbst. Das ist ein großes Glück, und darum darf man mich beneiden.

Ich freue mich über Besucher und Kommentare.

Foto : Holger Bernhard